OVIS-Gebäudepass und OVIS-Hausakte

Im Juni 2002 wurde vom Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, der Gebäudepass für Immobilien vorgestellt. Er soll mehr Markttransparenz herstellen, eine einheitliche Informationsbasis liefern und die Qualität der Präsentation erhöhen. Damit können beispielsweise Bauträger und Immobilienmakler ein qualitatives Unterscheidungsmerkmal für Ihre Kunden bieten.

Der Gebäudepass enthält die wichtigsten Daten einer Immobilie, seiner Ausstattung und seinem Ausbau. Insofern kann er in etwa mit einem Fahrzeugbrief verglichen werden. Der Ansatz des Gebäudepasses ist nicht die Zertifizierung von Eigenschaften, sondern die Zusammenführung der wichtigsten Daten einer Immobilie wie zum Beispiel eine Kurzbeschreibung der Baukonstruktion und ihrer Materialien (Wände, Decken, Treppen, Dach, Fenster, Türen u.a.) sowie der technischen Anlagen (wie Starkstromanlage, Heizungsanlage, Warmwasserbereitung, Sanitäranlage u.a.).

Die Hausakte wird nicht nur dabei helfen, die Planungs- und Ausführungsunterlagen beim Bau oder Kauf eines Hauses zu ordnen, sondern auch die wichtigsten Veränderungen im Lebenszyklus des Gebäudes zu dokumentieren.

Die Leistungsfähigkeit der OVIS Hausakte und des Gebäudepass gehen bereits heute weit über das vom Bundesbauministerium geforderte hinaus, stellen aber einen idealen Einstieg in das Thema Planen, Bauen und Bewirtschaften von Immobilien dar.
 

  • Wärmebedarfsausweis/Energiebedarfsausweis
  • Planungs- und Ausführungsunterlagen
  • Technische Ausrüstung
  • Ausbaustoffe und Einbauten
  • Beteiligte an der Planung und Überwachung der Ausführung
  • Beteiligte an der Ausführung
  • Abnahmeprotokolle/Gewährleistungsfristen
  • Inspektion und Wartung
  • Nutzungskosten
  • Durchgeführte Instandhaltung, Erhaltung und Modernisierung
  • Fotodokumentation
  • Finanzierung
  • Versicherungen 

Je gewissenhafter dies geschieht, um so einfacher ist die Hausverwaltung und sollte das Haus einmal vermietet oder verkauft werden, liegen entsprechend gute Grundlagen vor.